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Aus dem Verband
»Schön, sagen zu können: Das habe ich kreiert«
Bei der Eröffnung der Einmachsaison des Netzwerks Haushalt zeigten Dr. Christian Grugel vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, DHB-Präsidentin Angelika Grözinger sowie die Berliner DHB-Vorsitzende Monika Wittkowski, wie leckere Kreationen aus frischen Früchten gelingen.
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Selbstgemachtes ist im Vergleich zu vielen Massenprodukten aus dem Supermarkt ein besonderes Genusserlebnis. Die »Lust an frischen Früchten« ausleben, ein wenig die Phantasie bei den Geschmackskombinationen spielen lassen – das Einmachen von Konfitüren ist ein Spaß für Neulinge und »Profis«, gerade jetzt im Frühsommer.
»Es ist schön, sagen zu können: »Das habe ich kreiert«, hob DHB-Präsidentin Angelika Grözinger den Reiz des Einmachens hervor. »Jetzt gibt es Erdbeeren aus heimischem Anbau, und wenn es um die Herstellung von Konfitüren geht, dann ist die Erdbeere der absolute Favorit.«
Mit Chili und mit Schokolade
Gemeinsam mit der Berliner Landesverbandsvorsitzenden Monika Wittkowski stellte die Präsidentin zwei aktuelle Geschmacksvariationen mit Erdbeeren vor. Zum einen die Kombination mit Rhabarber und Chili: »Der eher herbe und säuerliche Geschmack des Rhabarbers ist für die liebliche Erdbeere eine vorzügliche Ergänzung«, erklärte Angelika Grözinger. »Und der Chili bringt eine leichte Schärfe dazu.« Für Kinder stellten die DHB-Frauen eine Variante mit weißer Schokolade vor.
Unterstützung erhielt der Verband von Dr. Christian Grugel, Leiter der Abteilung Verbraucherschutz im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher. Auch er riet, auf Frische und Qualität der Früchte zu achten. Nur mit guten Zutaten könne man ein überzeugendes Ergebnis erzielen.
Gesund genießen
»Beim Einmachen weiß man genau, was drin ist«, pries Dr. Grugel den Unterschied zu gekaufter Ware an. Schließlich werde es immer schwieriger, »sichere Lebensmittel zu gewährleisten, denn Lebensmittel werden zunehmend global gehandelt«. Damit Verbraucher sich gesund ernähren, sei es wichtig, dass diese gut informiert seien. Was bedeute »gesundes Genießen«? Hierüber aufzuklären und das nötige Bewusstsein zu schaffen, sei für seine Abteilung eine zentrale Aufgabe. Als Beispiel nannte Dr. Grugel den vom Ministerium geförderten Ernährungsführerschein für Kinder. Und den DHB lobte er für das Bemühen, hauswirtschaftliche Grundkenntnisse zu vermitteln sowie die Vermittlung von Informationen zur gesunden Ernährung und Lebensweise an Verbraucher.
Aktuell arbeiteten DHB und Ministerium zudem bei der Aufklärungskampagne »Zu gut für die Tonne« gegen Lebensmittelverschwendung zusammen.
Die Anwesenden durften nicht nur mitverfolgen, wie die beiden Erdbeer-Variationen live zubereitet und abgefüllt wurden, sondern sich auch selber von der Qualität überzeugen. Fazit des Autors: So frisch-fruchtig hat ihm eine Konfitüre schon sehr, sehr lange nicht mehr geschmeckt.


