Hauptinhalt
Gesund bleiben - gesund werden
... so heißt der Themenschwerpunkt der Ausgabe 5/2010 (Oktober/November) des DHB-Magazins. Berichtet wird über das Engagement des DHB Erlangen, der sich für das Projekt »Bewegte Unternehmen« einsetzt, um für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen. Zudem gibt es Tipps zur Auswahl der richtigen Klinik, wenn ein geplanter Eingriff ansteht.
Hauswirtschaftskurse in Strafanstalten
Mehrere Bundesländer prüfen Angebot von DHB-Mitglied
Unser Mitglied Helene Olbertz-Schopp vom Ortsverband Köln hat im Justizministerium angeregt, Strafgefangenen, die kurz vor der Entlassung stehen, Kurse in Haushaltsführung anzubieten. Einige Justizminister der Länder haben dem Vorschlag zugestimmt und die Anstalten angewiesen, die Möglichkeiten zur Durchführung solcher Kurse zu prüfen. Die ersten Anfragen nach Referentinnen sind auch bereits beim DHB eingegangen. Initiatorin und DHB-Mitglied Helene Olbertz-Schopp begründet ihr Engagement wie folgt:
Hauswirtschaft einmal anders
Landesverband Berlin mit Bildungsangeboten für Migrantinnen
Seit drei Jahren engagiert sich der DHB-Landesverband Berlin für die Integration von zugewanderten Frauen. Gemeinsam mit der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg entwickelte er das Projekt „Deutsch und Berufsorientierung im hauswirtschaftlichen Bereich für Frauen/Mütter mit Migrationshintergrund“. An zwei Tagen pro Woche lernen die Teilnehmerinnen jeweils vier Stunden lang die Grundlagen professioneller Hauswirtschaft. An drei weiteren Tagen vertiefen sie ihre Deutschkenntnisse. Ein Kurs dauert zehn Monate.
Gesund am Arbeitsplatz
Der DHB Erlangen ist Pate für „Bewegte Unternehmen“
Gesundheitsmanagement in Unternehmen ist in Erlangen nicht nur ein Schlagwort. Mehr als ein Dutzend große und kleine Firmen haben sich dort zum Netzwerk „Bewegte Unternehmen“ zusammengeschlossen. Sie wollen gesundheitsfördernde Maßnahmen dauerhaft in den Unternehmensalltag integrieren und so die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten oder verbessern. Als „Pate“ steht ihnen auch der Deutsche Hausfrauenbund mit Rat und Tat zur Seite. „Wir bieten Gesundheitstage, Kochkurse und vieles mehr“, sagt Monika Tiedtke, Vorsitzende des DHB Erlangen.
Der Weg zur Wunschklinik
Patienten dürfen sich ihr Krankenhaus selbst aussuchen. Sie sollten das auch tun, denn die Unterschiede können gewaltig sein.
Niemand geht gern ins Krankenhaus. Doch wer sich für eine planbare Behandlung dorthin begeben muss – nur jeder zweite Klinik-Aufenthalt ist schließlich ein Notfall – , der sollte genau hinsehen, wo er eincheckt. „Viele Patienten wissen gar nicht, dass es die freie Krankenhauswahl gibt. Sie glauben, was der Arzt sagt, muss gemacht werden“, sagt Gregor Bornes, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen in Köln. Dabei zeigt der Bestechungsskandal zwischen Kliniken und niedergelassenen Ärzten, dass mitunter Misstrauen geboten ist.

